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Absatzförderung

Die Förderung dient der Finanzierung von Kommunikations­maßnahmen zur Verbesserung des Absatzes land-, fisch- und ernährungs­wirtschaftlicher Erzeugnisse und Qualitäts­produkte. Darunter zählen Maßnahmen wie Werbe­kampagnen, die zur Informations­bereitstellung über landwirtschaft­liche Erzeugnisse dienen wie Messen, Warenbörsen, Hausmessen, Verkaufs­förderaktionen, Publikationen in Fach­zeitschriften, Seminare, Beratungs- und sonstige Unterstützungs­leistungen.

Programm­kurzbeschreibung

Wer wird gefördert?

  • kleine u. mittlere land­wirtschaftliche Unternehmen sowie Fischereiunternehmen der Ernährungs­wirtschaft
  • Erzeugergemeinschaften, Erzeuger­zusammen­schlüsse, Vereinigungen, Vereine u. Verbände
  • kleine u. mittlere Unter­nehmen der Ernährungs­wirtschaft mit Sitz oder Betriebsstätte in M-V

Was wird gefördert?

  • Messen, Ausstellungen, Warenbörsen, Hausmessen
  • Verkaufsförderaktionen in Form von mit einem Partner des Lebensmittel-Einzelhandels­abgestimmten „Mecklenburg-Vorpommern-Wochen“
  • Informationsseminare
  • Beratungs- und sonstige Unterstützungsleistungen zur Vorbereitung und Begleitung von Anträgen auf Anerkennung von geografischen Angaben und Ursprungs­bezeichnungen
  • Akquise, Vorbereitung und Präsentation eines Gemeinschaftsstandes M-V auf Fachmessen
  • Akquise, Vorbereitung und Präsentation einer Delegationsreise der Land- und Ernährungs­wirtschaft

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses kann bei Teilnahme eines kleinen Unternehmens oder eines Kleinst­unternehmens an einer Messe, Ausstellung, Hausmesse oder Warenbörse grundsätzlich mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von 70 % der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen. Bei mittleren Unternehmen beträgt der Fördersatz für diese Maßnahmen 50 %. Der Zuschuss wird darüber hinaus höchstens mit 6.000 EUR je Maßnahme und höchstens insgesamt drei Messen und Ausstellungen sowie insgesamt drei Hausmessen und Warenbörsen im Jahr gewährt.
Seminare und Verkaufs­förder­aktionen werden mit einem Fördersatz von 50 % der zuwendungs­fähigen Ausgaben gefördert. Bei allen weiteren oben genannten Maßnahmen liegt der Fördersatz bei 90 % der zuwendungs­fähigen Ausgaben.

Für alle Vorhaben liegt die Bagatellgrenze bei 1.000 EUR.

Die Maßnahme muss erkennen lassen, dass sie zur Verbesserung des Absatzes von land-, fisch- und ernährungs­wirtschaftlichen Erzeugnissen aus Mecklenburg-Vorpommern beiträgt und neue Absatzwege für die Land- und Ernährungs­wirtschaft eröffnet.

Wie ist das Antragsverfahren?

Schriftliche Anträge sind formgebunden bis spätestens vier Wochen vor Maßnahmen­beginn, d. h. vor Abschluss jeglicher Lieferungs- und Leistungs­verträge im Landesförderinstitut M-V einzureichen.

Nach schriftlicher Bestätigung des Antrags­eingangs kann mit dem Vorhaben begonnen werden.

Dem Antrag sind beizufügen:
Ausgaben- und Finanzierungs­plan, Nachweis der Unterschriften­berechtigung/Projekt­vollmacht, Gewerbeanmeldung, Handelsregister­auszug, Gesellschaftsvertrag, Erklärung zu Unternehmens­beteiligungen, ggf. Organigramm, De-minimis-Erklärung.


Bitte unbedingt beachten! Die korrekte Anwendung aller Vergabe­vorschriften ist von größter Bedeutung bei der Prüfung sämtlicher Zuwendungs­verfahren. Leitfäden, Hinweise und Formulare zum Thema finden Sie hier.


Hier haben Sie die Möglichkeit, Rechts­grundlagen und Antrags­formulare herunter­zuladen.

Sie haben Fragen?

Cindy Naumann

Telefon: 0385 6363-1271

E-Mail senden

Sören Laudan

Telefon: 0385 6363-1270

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Förderfinder: Finden Sie die passende Förderung für Ihr Vorhaben 0385 6363-1282 Kontaktformular