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Sonderfonds Messen und Ausstellungen

Sonderfonds des Bundes für Messen und Ausstellungen

Mit dem Sonderfonds sichern Bund und Länder die Vorbereitungs­kosten von Messen und Ausstellungen gegen das Risiko einer Corona-bedingten Veranstaltungs­absage ab. Damit sollen Anreize zur Planung und Durch­führung von Messen und Ausstellungen geschaffen werden, da die Vorbereitung der Veranstaltungen mit kosten­intensiven Investitionen über einen langen Zeitraum verbunden ist.

Umgesetzt wird der Sonder­fonds des Bundes über die Wirtschafts­ministerien der Länder. In Mecklenburg-Vorpommern übernimmt das Landes­förderinstitut im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit die Prüfung und Bewilligung der Anträge. Die Registrierung der Veranstaltungen und die spätere Antragstellung erfolgen über eine zentrale Internetplattform, die von der Freien und Hansestadt Hamburg für alle Länder betreut wird.

Die Webseite zur Registrierung und Antrag­stellung erreichen Sie unter www.sonderfonds-messe.de. Dort werden Ihnen auch sämtliche Informationen zum Sonder­fonds sowie umfangreiche FAQ´s und der Zugang zur Plattform mitgeteilt. Eine Registrierung ist bereits seit dem 25.10.2021 möglich.

Antrags­berechtigt sind private und öffentliche Unternehmen, die als Veranstalter Messen oder Ausstellungen in Deutschland organisieren und durchführen. Die Ab­sicherung deckt das Risiko einer Corona-bedingten Veranstaltungs­absage ab. Grund für die Absage muss eine behördliche Untersagung im Zusammen­hang mit der Corona-Pandemie sein. Das Risiko einer Verschiebung oder Teilabsage (im Sinne einer Kapazitäts­reduzierung) ist aus beihilfe­rechtlichen Gründen von der Absicherung nicht umfasst.

Im Falle einer pandemie­bedingten Absage übernimmt die Absicherung maximal 80 % der dadurch ent­standenen veranstaltungs­bezogenen Kosten. Die maximale Entschädigungs­summe beträgt 8 Millionen EUR pro Veranstaltung. Sofern vorhanden, werden die erzielten veranstaltungs­bezogenen Einnahmen sowie etwaige Versicherungs­leistungen und Förderungen von den Ausfall­kosten abgezogen.

Registrierung und Beantragung der Ausfall­absicherung

Das veranstaltende Unternehmen registriert die Messe vor der geplanten Durch­führung und legt dabei auch eine durch einen prüfenden Dritten (z.B. Steuer­beraterin oder Steuerberater) überprüfte Kosten­kalkulation sowie grund­sätzlich den behördlichen Festsetzungs­bescheid vor. Muss die Veranstaltung Corona-bedingt abgesagt werden, kann die Auszahlung der Absicherung beantragt werden. Die konkreten Verluste und entstandenen Kosten werden dabei vom veranstaltenden Unternehmen nach­gewiesen und von prüfenden Dritten bestätigt. Das veranstaltende Unternehmen verpflichtet sich zu einem kosten­­minimierenden Verhalten.

Um von der Absicherung zu profitieren, müssen Messen und Ausstellungen spätestens zwei Wochen vor ihrer geplanten Durch­führung registriert werden. Eine Registrierung kann bis spätestens 28.02.2022 vorgenommen werden. Berücksichtigungs­fähig sind Messen und Ausstellungen, deren planmäßiges Durchführungs­datum im Zeitraum bis zum 30.09.2022 liegt. Die Antrag­stellung auf Auszahlung der Absicherung muss innerhalb von drei Monaten nach dem plan­mäßigen Durchführungs­datum der Messe oder Ausstellung, spätestens jedoch bis zum 15.11.2022 vorgenommen werden.

Zugang zur Plattform für Antragsteller

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