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Klimaschutz-Projekte in wirtschaftlich tätigen Organisationen

Unternehmen und anderen wirt­schaft­lich tätigen Organi­sationen soll mit dieser Förder­richtlinie die Möglich­keit gegeben werden, Investitionen in klima­schutz­relevante Techno­logien über eine Anteil­finanzierung der zuwendungs­fähigen Ausgaben zu tätigen. Wir unter­stützen innovative Klimaschutz­beiträge zur Steigerung der Energie­effizienz, zur Energie­einsparung und zur stärkeren Nutzung erneuerbarer Energien. Über die Höhe der anteiligen Förderung gibt ein separates Merk­blatt des Ministeriums für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V Auskunft. Ein zusätzlich geschaffenes Bonus­system für besondere Innovationen oder außer­gewöhnliche Projekte ermöglicht einzelnen Unter­nehmens­formen darüber­hinaus eine Erhöhung der Grund­förderung.

Programm­kurzbeschreibung

Zweck und Ziel

Unter­nehmen und anderen wirtschaft­lich tätigen Organi­sationen soll mit dieser Förder­richtlinie die Möglich­keit gegeben werden, Investitionen in klimaschutz­relevante Techno­logien über eine Anteil­finanzierung der zuwendungs­fähigen Ausgaben zu tätigen. Wir unterstützen innovative Klimaschutz­beiträge zur Steigerung der Energie­effizienz, zur Energie­einsparung und zur stärkeren Nutzung erneuer­barer Energien. Über die Höhe der anteiligen Förderung gibt ein separates Merk­blatt des Ministeriums für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V Auskunft. Ein zusätzlich geschaffenes Bonus­system für besondere Innovationen oder außer­gewöhnliche Projekte ermöglicht einzelnen Unternehmens­formen darüber hinaus eine Erhöhung der Grund­förderung.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern realisiert die Unter­stützung nach dieser Richt­linie unter Nutzung von Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen der gewerb­lichen Wirtschaft, sofern sie eine Betriebs­stätte in M-V unter­halten, einschließ­lich Genossen­schaften und Contracting-Unternehmen
  • Vereine, Verbände, Stiftungen; gemeinwoh­lorientierte Gesell­schaften, Körper­schaften und Anstalten öffentlichen Rechts bei wirtschaft­licher Betätigung

Von der Förderung ausgeschlossen sind:

  • freiberuflich Tätige
  • Unternehmen, die im Rahmen des jeweils geltenden Agrar­investitions­förder­programms zuwendungs­fähig sind.

Außerdem sind Unternehmen, die einer Rück­forderungs­anordnung aufgrund einer früheren Kommissions­entscheidung zur Fest­stellung der Rechts­widrigkeit und Unvereinbarkeit einer Beihilfe mit dem gemeinsamen Markt nicht Folge geleistet haben sowie Unternehmen in Schwierig­keiten ebenso von der Förderung ausgeschlossen.

Was wird gefördert?

Investive Maßnahmen, die der direkten oder indirekten Einsparung von Treibhaus­gasen dienen.
Dazu zählen insbesondere:

  • Investive Maßnahmen zur Energie­einsparung und zur Verbesserung der Energie­effizienz, die über den gesetzlichen Standard hinaus­gehen
  • Investive Maßnahmen zum Einsatz regenerativer Energien zur Wärme­nutzung
  • Infrastruktur­maßnahmen zur Nutzung erneuer­barer Energien
  • Investive Maßnahmen zum Einsatz alternativer nicht­fossiler Kraftstoffe und Antriebe
  • Brenn­stoff­zellen­technik, Elektro­mobilität
  • Innovative Projekte zur Nutzung von Energie­effizienz­potenzialen und erneuer­baren Energien
  • Vor­planungs­studien zur Vor­bereitung von investiven Maßnahmen; Studien zum Aufbau lokaler, regenerativer Energie­versorgungs­strukturen; Energie­management­untersuchungen
  • Planungs­leistungen investiver Maßnahmen

Zuwendungs­fähig sind Ausgaben nach dem Mehr­kosten­prinzip, soweit sie zur Erreichung des Vorhaben­ziels erforderlich sind. Nähere Details entnehmen Sie bitte der Klima­schutz­förder­richtlinie Unternehmen.

Zuwendungs­voraussetzungen:
Zuwendungen werden gewährt unter der Voraussetzung, dass

  • das Projekt in M-V durchgeführt wird,
  • die zuwendungs­fähigen Ausgaben mindestens 20.000 EUR betragen,
  • sich der Projekt­standort im Eigentum des Antrag­stellers befindet beziehungs­weise dieser eine Nutzungs­berechtigung entsprechend der Zweck­bindungs­frist für den Standort nach­weisen kann,
  • das Projekt sachlich, techno­logisch und bautechnisch unter Beachtung des Grund­satzes der Zweck­mäßigkeit und Wirt­schaftlich­keit geplant ist,
  • die für die Durch­führung des Projektes erforder­lichen Genehmigungen vorliegen,
  • die Gesamt­finanzierung des Projektes einschließlich der Finanzierung der Folge­kosten gesichert ist,
  • mit dem Vorhaben nicht vor Bewilligung der Zuwendung oder vor Genehmigung des vorzeitigen Vorhaben­beginns begonnen wird,
  • die Amortisations­zeit des Projektes fünf Jahre über­schreitet.

Die Zweck­bindungs­frist beträgt mindestens fünf Jahre.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung wird als Anteil­finanzierung der zuwendungs­fähigen Ausgaben gewährt (nicht rückzahl­barer Zuschuss). Die Höhe der Anteil­finanzierung beträgt in der Regel bis zu 30 %, im Ausnahme­fall kann einmalig ein maßnahmes­pezifischer Bonus gewährt werden. Die Regelungen zur Zuwendungs­höhe gelten nur, wenn der jeweils beihilfe­rechtlich geltende Förder­höchstsatz nicht überschritten wird. Weiterhin ist eine Förderung auf der Grundlage der De-minimis-Verordnung möglich, sofern alle Voraus­setzungen erfüllt sind. Details zu den Förder­höhen werden über ein separates Förder­höhen­merkblatt des Ministeriums für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt veröffentlicht. Der Antrag­steller hat seine Bemühungen um Förderung durch andere Stellen nach­zuweisen.

Wie ist das Antragsverfahren?

Schriftliche Anträge sind form­gebunden vor Vorhaben­beginn, d. h. vor Abschluss jeglicher Lieferungs- und Leistungs­verträge im LFI M- V ein­zureichen. Planungs­leistungen gelten nicht als Beginn.

Ein Rechts­anspruch des Antrag­stellers auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht.

Das Land entscheidet nach pflicht­gemäßem Ermessen im Rahmen der verfüg­baren Haushalts­mittel.
Im Rahmen der Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sind besondere Regelungen zur Auftrags­vergabe und zur Publizität zu beachten.


Bitte unbedingt beachten! Die korrekte Anwendung aller Vergabe­vorschriften ist von größter Bedeutung bei der Prüfung sämtlicher Zuwendungs­verfahren. Leitfäden, Hinweise und Formulare zum Thema finden Sie hier.


Mit Stichtag 01.07.2019 gilt für EFRE geförderte Vorhaben für die Vergabe von Planungs­leistungen folgende Auflage:
Kann das beabsichtigte Bauvorhaben oder die vorgesehene Erbringung einer Dienst­leistung zu einem Auftrag führen, der in mehreren Losen vergeben wird, ist bei der Schätzung des Auftrags­wertes der geschätzte Gesamtwert aller Lose zugrunde zu legen. Bei Planungs­leistungen gilt dies abweichend von § 3 Abs. 7 S. 2 VgV nicht nur für Lose über gleichartige Leistungen. Alle auf ein bestimmtes Bauwerk bezogenen Planungs­leistungen sind in die Auftrags­wertschätzung einzubeziehen. Hierzu zählen insbesondere die Planungs­leistungen, die in den verschiedenen Leistungs­phasen und Leistungs­bildern der HOAI erbracht werden. Erreicht oder überschreitet der geschätzte Gesamtwert den maß­geblichen Schwellen­wert, gilt die Vergabe­verordnung für die Vergabe jedes Loses.


Hier haben SIe die Möglichkeit, Rechts­grundlagen und Antrags­formulare herunterzuladen.

Sie haben Fragen?

Christoph Papenfuß

Telefon: 0385 6363-1231

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Susanne Gronau

Telefon: 0385 6363-1280

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