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Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen

Gewährung von Zuwendungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungs­­bestand. Gefördert werden Nach­rüstungen von Personen­aufzügen, Liften und anderen Hub­systemen in bzw. an Gebäuden mit Miet- und Genossenschafts­wohnungen und barrierearme Wohn­anpassungs­maßnahmen im selbst­genutzen Wohneigentum.

Gemäß Runderlass des Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern vom 12.01.2022 wurde ein Antrags­annahme­stopp für das Programm verhängt. Ab sofort können wieder Anträge bezüglich der Reduzierung von Barrieren im selbst genutztem Wohn­eigentum oder in selbst­genutzten Miet­wohnungen (hier: Antrag­stellung durch den Mieter) gestellt werden. Dies schließt auch rollstuhl­gerechte Umbauten ein.

Programm­kurzbeschreibung -Teil 1-

Wer wird gefördert?

  1. Eigentümer (natürliche und juristische Personen), deren Grundstücke mit Miet- oder Genossenschafts­­wohnungen bebaut sind
  2. Eigentümer, deren Grundstücke mit selbst genutztem Wohn­eigentum bebaut sind

Was wird gefördert?

  1. Personen­aufzüge, Lifte in Miet- und Genossen­schafts­wohnungen ausgewählter Gemeinden
    Bauliche Maßnahmen zur Nachrüstung von Personen­aufzügen, Treppenliften oder anderen mechanischen, vertikalen Personen­beförderungs­systemen
  2. Barrieren reduzierende Anpassungs­maßnahmen in selbst­genutztem Wohn­eigentum
    Bauliche Maßnahmen zum Abbau von Barrieren wie Anpassung Raum­geometrie, Verbreiterung von Tür­durchgängen, Umbau von Bädern, Verbesserung von Treppen­anlagen, Nachrüstung mit Aufzügen

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden im Rahmen der Projekt­förderung als nicht rückzahl­bare Zuschüsse 
gewährt. 
Die Zuschuss­höhe beträgt für:

  1. Personen­aufzüge und Lifte: 30 % von max. 198.000 EUR förder­fähiger Ausgaben/Aufzug bzw. 33.000 EUR/Halte­punkt
  2. Barrieren reduzierende Maßnahmen: 30 % von max. 15.000 EUR förder­fähiger Ausgaben/WE

Die Baumaßnahme sollte innerhalb von 12 Monaten nach Bewilligung fertiggestellt sein.
Nach deren Abschluss und dem Vorliegen des Verwendungs­nachweises erfolgt die Auszahlung, wobei ein einmaliges Bearbeitungs­entgelt in Höhe von 1,5 % des bewilligten Zuschuss­betrages erhoben wird.
Weitere Förder­voraussetzungen und Antrags­bedingungen entnehmen Sie bitte der Richtlinie.

Wie ist das Antragsverfahren?

Schriftliche Anträge sind form­gebunden vor Vorhaben­beginn, d. h. vor Abschluss jeglicher Lieferungs- und Leistungs­verträge im Landes­förderinstitut M-V einzureichen.
Planungs­leistungen gelten nicht als Beginn.

Ein Rechts­anspruch des Antrag­stellers auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht.
Das Land entscheidet nach pflicht­gemäßem Ermessen im Rahmen der verfüg­baren Haushalts­mittel.

Programm­kurzbeschreibung -Teil 2-

Wer wird gefördert?

  1. Eigentümer (natürliche und juristische Personen), deren Grundstücke mit Miet- oder Genossenschafts­wohnungen bzw. selbst genutztem Wohn­eigentum bebaut sind
  2. Mieter, im Einverständnis mit dem Eigentümer/Vermieter für die selbst­genutzte Miet­wohnung

Was wird gefördert?

Hinweis: 
Die Förderung setzt eine Lage des Förder­objektes in Orten voraus, die im Landes­entwicklungs­programm aufgeführt sind (Grund-, Mittel-, Oberzentren).

  1. Barrieren reduzierende Anpassungs­maßnahmen in Miet- und Genossenschafts­wohnungen (bei  juristischen Personen in mindestens 4 WE) sowie in der vom Mieter selbst­genutzten Miet­wohnung
    Bauliche Maßnahmen zum Abbau von Barrieren wie Anpassung Raum­geometrie, Verbreiterung von Tür­durchgängen, Umbau von Bädern, Verbesserung von Treppenanlagen, Nach­rüstung mit
    Aufzügen/Liften sofern die Objekte in
  2. Zuschnitts­änderungen in Miet- und Genossenschafts­wohnungen in Zusammen­hang mit der Nachrüstung barrierefrei erreichbarer Personen­aufzüge
    Bauliche Maßnahmen zur Änderung von Wohnungs­grundrissen sowie Abriss und Neubau von Treppen­anlagen
  3. Maßnahmen zum barrierefreien Umbau von Miet- und Genossenschafts­wohnungen bzw. selbst genutzten Wohn­eigentum
    Bauliche Maßnahmen zum Umbau barrierefreier und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutz­barer Wohnungen unter Einhaltung der Bestimmungen der DIN 18040-2- Barrierefreies Bauen

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden im Rahmen der Projekt­förderung als nicht rückzahl­bare Zuschüsse gewährt.
Die Zuschuss­höhe beträgt für:

  1. Barrieren reduzierende Maßnahmen: 30 % von max. 15.000 EUR förder­fähiger Ausgaben/WE
    (Mindest­kosten von 2.000 EUR/WE)
  2. Barrieren reduzierende Maßnahmen: 30 % von max. 25.000 EUR förder­fähiger Ausgaben/WE
    (Mindest­kosten von 4.000 EUR/WE)
  3. 30 % der förder­fähigen Ausgaben

Die Baumaßnahme sollte innerhalb von 12 Monaten nach Bewilligung fertig­gestellt sein.
Nach deren Abschluss und dem Vorliegen des Verwendungs­nachweises erfolgt die Auszahlung, wobei ein einmaliges Bearbeitungs­entgelt in Höhe von 1,5 % des bewilligten Zuschuss­betrages, mindestens jedoch in Höhe von 30 EUR, erhoben wird. Weitere Förder­voraussetzungen und Antrags­bedingungen entnehmen Sie bitte der Richtlinie.

Wie ist das Antragsverfahren?

Schriftliche Anträge sind form­gebunden vor Vorhaben­beginn, d. h. vor Abschluss jeglicher Lieferungs- und Leistungs­verträge im Landes­förderinstitut M-V einzureichen. Planungs­leistungen gelten nicht als Beginn.

Ein Rechts­anspruch des Antrag­stellers auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht.
Das Land entscheidet nach pflicht­gemäßem Ermessen im Rahmen der verfüg­baren Haushalts­mittel.


Bitte unbedingt beachten! Die korrekte Anwendung aller Vergabe­vorschriften ist von größter Bedeutung bei der Prüfung sämtlicher Zuwendungs­verfahren. Leitfäden, Hinweise und Formulare zum Thema finden Sie hier.


Hier haben Sie die Möglichkeit, Rechts­grundlagen und Antrags­formular herunter­zuladen.

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