Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern. 

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich durch einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt (prüfenden Dritten). Es ist kein gesonderter Antrag erforderlich. Anträge sind ausschließlich online über die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bereitgestellte Plattform zu stellen. Den Zugang hierzu finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Alle Informationen zu den verschiedenen Hilfen und umfangreiche FAQ´s finden Sie auf der Webseite des Bundes unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

 


Phase III (Fördermonate November 2020 bis Juni 2021)

Die 3. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate November 2020 bis Juni 2021. Anträge für die 3. Phase können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021. Schlussabrechnungen für bewilligte Anträge können voraussichtlich ab Juni 2021 eingereicht werden. Bitte sehen Sie von freiwilligen Rückzahlungen ab, da die verfahrenstechnischen Möglichkeiten erst mit dem Schlussbescheid festgelegt werden.
Die Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums finden Sie hier.


Neustarthilfe für Soloselbständige (Fördermonate Januar bis Juni 2021)

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30 Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Der einmalige Zuschuss von bis zu 7.500 Euro wird im Rahmen der Förderphase des Bundesprogramms Überbrückungshilfe III gewährt und umfasst den Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021. Soloselbständige, welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III nicht in Anspruch nehmen, können einmalig als Unterstützungsleistung (Neustarthilfe) 50 % des im Vergleichszeitraum erwirtschafteten Referenzumsatzes erhalten.

Erfüllt eine soloselbständige Person die Antragsvoraussetzungen, wird die Neustarthilfe als Vorschuss ausgezahlt, bevor die tatsächlichen Umsätze im Förderzeitraum feststehen. Erst nach dessen Ablauf, also ab Juli 2021, wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Januar bis Juni 2021 die Höhe der Neustarthilfe berechnet, auf den die Soloselbständige bzw. der Soloselbständige Anspruch hat. Diese Endabrechnung ist bis zum 31. Dezember 2021 zu erstellen. Die soloselbständige Person darf die als Vorschuss gewährte Neustarthilfe in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen hat. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, ist die Neustarthilfe (anteilig) bis zum 30. Juni 2022 zurückzuzahlen.

Die Antragstellung erfolgt voll elektronisch über die Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Bitte beachten Sie:

  • Jede soloselbständige Person kann nur einen Antrag auf Neustarthilfe für den gesamten Förderzeitraum stellen.
  • Der Direktantrag auf Neustarthilfe kann nur einmal gestellt werden. Eine nachträgliche Änderung des Antrags nach dem Absenden ist nicht möglich.
  • Sie können entweder die Neustarthilfe oder die Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen. Wenn Sie einen Antrag auf Neustarthilfe gestellt haben, kann dieser zu einem späteren Zeitpunkt auch nicht zurückgezogen werden, um die Überbrückungshilfe III beantragen zu können.

 

Eine Antragstellung für Kapitalgesellschaften oder die Berücksichtigung der Umsätze von Personengesellschaften ist erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Die Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums finden Sie hier.


 

Phase II (Fördermonate September bis Dezember 2020)

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. März 2021.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzt die Überbrückungshilfe 2 des Bundes für in Mecklenburg-Vorpommern antragsberechtigte Unternehmen mit monatlichen Festbeträgen für Personalaufwendungen, die nicht durch Kurzarbeitergeld abgedeckt sind. Die Beantragung des ergänzenden Beitrags zu den Personalkosten aus dem MV-Härtefallfonds kann zusammen mit der Beantragung der Überbrückungshilfe erfolgen. Es ist kein gesonderter Antrag erforderlich. Ferner ergänzt das Land in begründeten Ausnahmefällen um eine anteilige Erstattung von Tilgungen bzw. den Tilgungsanteil von Leasingraten in Höhe von 95% der für betriebliche Investitionen errechneten linearen anteiligen Abschreibungen, maximal der anteiligen Tilgung. Für die Beantragung der Erstattung von Tilgungs- und Leasingraten ist das entsprechende Formblatt, das Sie im Downloadbereich finden, ausgefüllt den Online-Antragsunterlagen beizufügen, indem das Formblatt ebenfalls hochgeladen werden muss. Für diesen Teil wird ein separater Bescheid ergehen.

Ab sofort können Änderungsanträge für die 2. Phase der Überbrückungshilfe über das Bundesportal gestellt werden. Die Antragstellung ist voraussichtlich bis zum 31. Mai 2021 möglich.
Bitte achten Sie darauf, den Änderungsantrag komplett zu stellen und nicht nur die Passagen die tatsächlich geändert werden sollen, da das System andernfalls keine korrekte Berechnung durchführen kann. Hier finden Sie weitere Hinweise für die Erstellung von Änderungsanträgen.
ACHTUNG: Wenn Sie die VZÄ für die Landeskomponente erfassen, achten Sie bitte darauf, dass dies nur möglich ist für die Fördermonate in denen keine Novemberhilfe / Dezemberhilfe beantragt wurde.

Dokumente zum Download


 

Phase I (Fördermonate Juni bis August 2020)

Die Antragfrist für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) endete am 9. Oktober 2020. Änderungsanträge (für bereits bewilligte Anträge), die zu einer Erhöhung der Billigkeitsleistungen führen sollen, können noch bis 30. November 2020 gestellt werden. Schlussabrechnungen für bewilligte Anträge können voraussichtlich ab Dezember 2020 eingereicht werden. Bitte sehen Sie von freiwilligen Rückzahlungen ab, da die verfahrenstechnischen Möglichkeiten erst mit dem Schlussbescheid festgelegt werden.

Dokumente zum Download


 

Zugang zum Antragsmanager für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer

Informationen der Bundesregierung zum Förderprogramm