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Meisterprämie-Unternehmens­nach­folgen im Handwerk

Das Land fördert Handwerks- und Industrie­meister mit einem Zuschuss zum Leben­sunterhalt, um über eine Erhöhung der Anzahl von Existenz­gründungen in Form einer Betriebs­übernahme durch diese Personen­gruppen die Wirtschafts­kraft des Landes zu stärken.

Hinweis: Die Richtlinie soll verlängert werden und befindet sich derzeit in Überarbeitung. Anträge können weiterhin gestellt werden.

Die Anträge auf Gewährung des Zuschusses sind vor der Betrieb­sübernahme schriftlich unter Verwendung des Vordrucks "Antrags­formular" zu stellen.

Maßgeblich für den Zeitpunkt der Betriebs­übernahme ist grund­sätzlich der Beginn der gewerb­lichen Tätigkeit (gemäß Gewerbe­anmeldung) in dem über­nommenen Betrieb.

Mit dem Vorhaben darf auf eigenes Risiko erst begonnen werden, wenn das Landes­förder­institut Mecklenburg-Vorpommern Ihren Antrags­eingang schriftlich bestätigt hat.

Programm­kurzbeschreibung

Wer wird gefördert?

Natürliche Personen, auch als Gesell­schafter/in von Personen- oder Kapital­gesell­schaften mit folgenden persönlichen Voraus­setzungen:

  • Hauptwohn- und Betriebs­sitz in Mecklenburg-Vorpommern
  • erstmalige Existenz­gründung durch Betrieb­sübernahme in Voll­existenz
  • Nachweis Meister­prüfung als Handwerks- oder Industrie­meister, gleichwertiger Hoch- bzw. Fachschul­abschluss, Ausnahme­bewilligung bis Abschluss der Meister­prüfung
  • Eintragung in die Handwerks­rolle nach Betriebs­übernahme

Wie wird gefördert?

  • 7.500 EUR als einmaliger, nicht rückzahl­barer Zuschuss zum Lebens­unterhalt
  • anderweitige gründungs­spezifische Hilfen zum Lebens­unterhalt aus öffentlichen Mitteln führen zum Förder­ausschluss
  • eine Meister­prämie je Betriebs­übernahme; erfolgt die Betriebs­übernahme gemeinsam durch mehrere Meister/innen, so wird nur eine Meister­prämie pro Betriebs­übernahme gewährt
  • die überwiegende Zahl der bestehenden sozial­versicherungs­pflichtigen Arbeits­plätze des zu über­nehmenden Betriebes müssen erhalten werden; wenn keine sozial­versicherungs­pflichtigen Arbeits­plätze bei Über­nahme vorhanden sind, muss zum Arbeits­platz des Existenz­gründers mindestens ein weiterer sozial­versicherungs­pflichtiger Vollzeit-Arbeitsplatz mit mindestens tarifgleicher Vergütung geschaffen werden. Dieser darf nicht mit dem „Altinhaber“ besetzt werden.

Wie ist das Antragsverfahren?

Der form­gebundene, voll­ständig ausgefüllte Antrag ist vor der Betriebs­übernahme einzureichen.
Sobald der Eingang des Antrages vom LFI M-V bestätigt wurde, darf auf eigenes Risiko mit dem Vorhaben begonnen werden.
Als Vorhaben­beginn gilt der tatsächliche Beginn der gewerb­lichen Tätigkeit im über­nommenen Betrieb gemäß Gewerbe­anmeldung.


Hier haben Sie die Möglichkeit, Rechts­grundlage und Antrags­formular herunter­zuladen.

Sie haben Fragen?

Tordis Maack

Telefon: 0385 6363-1404

E-Mail senden

Franka Krauß

Telefon: 0385 6363-1451

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Förderfinder: Finden Sie die passende Förderung für Ihr Vorhaben 0385 6363-1282 Kontaktformular