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BERATEN. FÖRDERN. FINANZIEREN.

Infrastruktur­förderung in M-V

Das Land fördert eine leistungsfähige und moderne Infrastruktur.

In­ves­titionen in eine nach­haltige, leistungs­fähige und moderne Infra­struktur bilden die Grund­lage für das Er­reichen gesell­schafts­poli­tischer und wirt­schafts­poli­tischer Ziele des Landes. So werden vor allem Vor­haben von Land­kreisen und Kom­munen, aber auch nicht wirt­schaftlich aus­gerich­tete Proj­ekte anderer gemein­nütziger Träger unter­stützt.

Die Band­breite möglicher Vor­haben um­fasst das gesamte öffent­liche Leben.
Neben der natio­nalen Städte­bau­för­derung, welche die För­derung der Sanier­ung ganzer Stadt­gebiete und Durch­füh­rung bedeut­samer städtischer Einzel­vor­haben erlaubt, wird auch ein gewich­tiger Bei­trag zur inte­grierten nach­haltigen Stadt­ent­wicklung aus Mit­teln des euro­päischen Fonds für regionale Ent­wicklung (EFRE) geleistet. Hieraus können Vor­haben zum Erhalt des kul­turellen Erbes, Maßnahmen für die Ver­bes­serung des Wohn­umfel­des sowie öffent­licher Flächen, Projekte der umwelt­rele­vanten Verkehr­sinfra­struktur sowie soziale Infra­struktur wie Kinder­tages­stätten, Schulen, Sport- und Begeg­nungs­stätten und weitere Ein­richtungen unter­stützt werden.
Eine weitere Richt­linie erlaubt die Förderung der nach­haltigen Ent­wicklung länd­lich geprägter Gemeinden sowie der Sanier­ung von belast­eten Flächen und Müll­deponien aus Mit­teln des Euro­päischen Land­wirtschafts­fonds zur Ent­wicklung der länd­lichen Räume (ELER).

Im Rahmen der Richt­linie für die Er­richtung und den Aus­bau der wirt­schafts­nahen Infra­struk­tur (Gewerbe­gebiete und deren Ver­kehrs- und Ver­sorgungs­anbindung, touristische Infra­struktur, Netz­werke u. v. m.) stehen die Gemein­schafts­aufgabe "Ver­bes­serung der regio­nalen Wirtschaft­struktur" sowie hierfür ein­gesetzte Mittel des EFRE zur Ver­fügung. Eben­falls aus dem EFRE werden Pro­gramme für den öffent­lichen Personen­nah­verkehr, die Aus­stat­tung mit wissen­schaft­lichen Geräten und den Rad­wege­bau durch­geführt. Die Sport­stätten­förderung wird sowohl national als auch aus Mitteln des ELER fort­geführt. Daneben werden Projekte zur Ent­wicklung der elek­tronischen Ver­waltung gefördert.

Sie finden die o. g. und weitere Förder­programme aus dem Bereich Infra­struktur über den Förder­finder. Bei Fragen nutzen Sie gerne unser Kontakt­formular oder wenden sich direkt an unsere Erst­beratung.

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Förderbeispiele

Großer Moor Schwerin

Holger Bonnke
Großer Moor

Ein Projekt­beispiel aus der Städte­bau­för­derung

Ge­fördert wurde die grund­hafte Sanierung der Straße "Großer Moor" auf dem Teil­ab­schnitt der Fußgän­ger­zone von der Pusch­kin­straße bis zur Landes­rabbiner-Hold­heim-Straße.

Ziel des Vor­habens war es, für den öffent­lichen Straßen­raum die Ver­kehrs­sicher­heit und Funk­tionali­tät zu ver­bessern (Erneu­erung Ober­belag bis Unter­bau) sowie die städte­bau­liche Ge­staltung wesent­lich auf­zuwerten (Fußgänger­zone: Leuchten, Sperr­pfosten, Sitz­bank, Bäume, Fahrrad­anlehn­bügel, Abfall­behälter). Für eine stadt­verträg­liche Mobi­lität erfolgte im Rahmen der städte­bau­lichen Maßnahme die Her­stellung der Barriere­freiheit durch Rampen und Ter­rassen zu angren­zenden Gebäude­bereichen.

Die städte­baulich bedeutsame Innen­stadt­straße „Großer Moor“ liegt im Bereich der Erhal­tungs­satzung und im Denkmal­schutz­bereich Alt­stadt der Landes­haupt­stadt Schwerin. Die Straße stellt eine Haupt­achse von der Innen­stadt bis zur See­kante dar und ist aufgrund der expo­nierten Lage als Verbindung zum Schweriner See, zum Mar­stall, zum Theater und zum Schweriner Schloß von erheb­licher Bedeutung im Rahmen des Stadt­ent­wicklungs­konzeptes der Stadt.

Denkmalgerechte Sanierung der Wallanlagen Parchim

Torsten Schünemann/Stadt Parchim
Wallanlagen Parchim

Ein Projekt­beispiel aus dem Pro­gramm „Inte­grierte nach­haltige Stadt­ent­wicklung“

Die Wall­anlagen liegen am öst­lichen Alt­stadt­rand von Parchim, werden seit jeher als öffent­liche Park­anlage genutzt und sind öffent­lich zugänglich.

Über die Inte­grierte nach­haltige Stadt­ent­wicklung wurde der Erhalt des kultu­rellen Erbes des Boden- und Kultur­denk­mals Wall­anlagen und die nach­haltige Nutzung als inner­städtische Nah­erholungs­fläche für Anwohner und Touristen gefördert.

Die Bild­dokumen­tation belegt das Gelingen der Sanierung der grünen Lunge von Parchim.

Über die Inter­grierte nach­haltige Stadt­ent­wicklung werden infra­struktu­relle Maßnahmen (Projekte) in den Ober- und Mittel­zentren unseres Landes gefördert, die Ziele wie die Verbes­serung der dauer­haften Nutzung des Kultur­erbes, der städtischen Umwelt­qualität sowie der Mög­lichkeiten der Inte­gration in Bildung, Arbeit und Gesell­schaft ver­folgen.

Förderfinder: Finden Sie die passende Förderung für Ihr Vorhaben 0385 6363-1282 Kontaktformular